Fermentieren - Ein schmackhaftes Come-Back

Fermentierung ist eine alte Methode zur Konservierung von fast allen Lebensmitteln. Sauerkraut, Joghurt, Brot oder auch Bier sind klassische und uns auch meist bekannte Beispiele, wo man Mikroorganismen für den Herstellungsprozess einsetzt. Dabei wandeln diese kleinen Lebewesen Stoffe um und produzieren dabei Säuren, Gase oder Alkohol. So kommen Nahrungsmittel, durch die Beteiligung von Bakterien und Pilzen zu ihrem einzigartigen Geschmack und ihrer Textur.

Fermentieren hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Es fördert die Verdaubarkeit von Eiweiß und erhöht die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen in unserm Körper. Zusätzlich sind fermentierte Produkte meistens bekömmlicher als ihre nicht fermentiere Version und wirken probiotisch. Das heißt, dass spezielle Mikroorganismen (Probiotika) die körpereigene Darmflora und das Immunsystem unterstützen und positiv beeinflussen, wie z. B die Milchsäurebakterien im Joghurt oder in Sauerkraut.

Hier ein Rezept für Sie um sich in der Kunst der Fermentation zu üben:

Zutaten für 7 Portionen saures Gemüse

  • 400g Weißkohl
  • 200g Karotten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehen
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 12g Salz

+ Gärtopf oder Schraubglas

Zubereitung:

Das Gemüse putzen und in dünne Scheiben schneiden. Gewürze und Kräuter nach persönlichen Vorlieben wählen. Alles in eine Schüssel mit etwas Wasser geben und gut durchkneten. Anschließend in ein Fermentiergefäß geben und gut zusammendrücken, sodass alles mit Lake (Wasser + Salz) bedeckt ist. Das Gefäß gut verschießen und ca. 7 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Täglich kurz den Deckel aufdrehen, damit Gase entweichen können.

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