Leinmehl

Leinsamenmehl (Leinmehl)

Bereits vor 5000 Jahren schätzte man im Mittelmeerraum und im Vorderen Orient Leinsamen als wertvolle Nahrungsquelle. Erst im Laufe der Zeit fanden die kleinen Samen ihren Weg nach Europa. Heutzutage sind sie im Handel als ganze Samen, geschrotet oder zu feinem Mehl vermahlen, erhältlich.

Leinsamenmehl oder auch Leinmehl genannt, wird aus dem Presskuchen hergestellt, der bei der Herstellung von Leinöl entsteht. Bei der Pressung wird dem Leinsamen ein Großteil des Öls entzogen, im Mehl verbleibt durchschnittlich ein Restölanteil von 10-15 %.

Was macht Leinmehl so gesund?

Leinmehl besteht zu mehr als einem Drittel aus wertvollen verdauungsfördernden Ballaststoffen, ist zudem reich an pflanzlichem Eiweiß und enthält obendrein noch wertvolle Omega-3 Fettsäuren, welche gefäßschützend und antientzündlich wirken. Nährstoffmäßig punktet Leinmehl auch mit einem hohen Gehalt an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Die im Leinmehl enthaltenen Lignane, welche zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören, haben eine starke antioxidative Wirkung und tragen somit zur allgemeinen Zellgesundheit bei, die enthaltenen Schleimstoffe fördern zudem die Darmgesundheit.

Leinmehl ist neutral im Geschmack und küchentechnisch sehr vielseitig verwendbar. Es eignet sich als Backzutat bei Brot, Kuchen, Gebäck oder Palatschinken und zum leichten Eindicken von Saucen und Suppen. Beim Backen können maximal 20 % der Getreidemehlmenge durch Leinsamenmehl ersetzt werden. Wer Getreidemehl durch Leinmehl ersetzt, muss bei der Teigherstellung die Wassermenge erhöhen, um die gewohnte Teigkonsistenz zu erreichen.

Wer sein Frühstücksmüsli, Porridge oder Joghurt nährstoffmäßig aufpeppen möchte, fügt einfach 1 EL Leinmehl hinzu.

Anbei ein Rezept für würzige Käse-Leinmehl-Cracker als gesunde Snack-Alternative.

Würzige Käse-Leinmehl-Cracker (ergibt ca. 60 Cracker)

100 g     Dinkelmehl

40 g       Leinmehl

20 g       Sesam

20 g       geschrotete Leinsamen

½ TL      Salz

1 TL       Rapsöl

1 TL       Backpulver

Pfeffer

½ TL      Paprikapulver

20 g       fein geriebener Hartkäse

100 ml  Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem glatten Teig vermengen. Die Masse auswalken und mit einem Teigrad kleine Rauten schneiden. Diese dann auf ein Backblech legen und bei 180° im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen.

Tipp: Zu den Crackern passt hervorragend ein Joghurt-Wildkräuter-Dip

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