21.09.2021

Arbeitsalltag als Stubenfrau

Arbeiten mit Herz im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs

Wie kann man sich einen Arbeitstag als Stubenfrau vorstellen? Was macht am meisten Freude und was spricht für eine Stelle als Stubenfrau im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs? Das alles erfahren Sie im persönlichen Interview mit Stubenfrau Karin Pfeiffer.

Karin Pfeiffer, zu Beginn gleich die wichtigste Frage. Warum würden Sie anderen eine Stelle als Stubenfrau bei uns im Haus weiterempfehlen?

  • Es ist gerade in diesen Zeiten und bestimmt auch in Zukunft auf jeden Fall ein sicherer Arbeitsplatz.
  • Wir sind ein tolles, eingespieltes Team und haben eine gute Stimmung im Team. Mit Frau Karin Kittinger haben wir eine supernette, großartige Abteilungsleiterin!!!! Sie hat immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen.
  • Es gibt Dienstpläne, also Monats- und Wochenpläne. Daher kann ich auch privat immer gut vorausplanen.
  • Wir machen sehr viel Qualitätsarbeit im Bereich der Reinigungsarbeiten.
  • Es gibt sehr gute Angebote für Mitarbeiter, wie z.B. soziale Mitarbeiter-Veranstaltungen oder man kann den Kardio-Fit-Raum und das Hallenbad kostenlos nutzen. (Weitere Angebote für Mitarbeiter finden Sie übrigens hier: https://karriere.herz-kreislauf.at/wir-bieten)

Wie kann ich mir einen Arbeitstag als Stubenfrau im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs vorstellen?

Dienstbeginn ist vorwiegend um 7:00 oder um 6:00 Uhr. Wir starten mit einer kurzen Morgenbesprechung. Unsere Leitung Etage, Frau Karin Kittinger informiert uns über aktuelle Neuigkeiten aus dem Haus. Dann erfolgt die Einteilung der Reinigungsarbeiten.

Am Vormittag werden die Zimmer gereinigt. Wir arbeiten viel mit Checklisten, die uns bei der täglichen Arbeit helfen.

Es gibt zum Beispiel jeden Tag einen anderen Schwerpunkt der Reinigungsarbeiten. An einem Tag werden alle Betten frisch bezogen, oder alle Abflüsse gereinigt oder alle Badetücher gewechselt usw.

Von Montag bis Donnerstag sind zusätzlich die An- und Abreisen der Patienten.

Welche Tätigkeiten umfasst die Arbeit bei einer Abreise?

Es muss das Bett komplett neu bezogen werden, die Matratze wird rausgehoben und abgesaugt. Es werden alle Möbel, wie zum Beispiel Kästen innen und außen gewischt. Es wird das Badezimmer gereinigt und desinfiziert. Da unser Haus eine Sonderkrankenanstalt ist, es ist immer wichtig, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden. Und am Schluss wird zum Beispiel noch Mineralwasser eingestellt und Zeitschriften aufgelegt. Wenn das Zimmer fertig gereinigt ist, können wir es auf digitalem Weg „freigeben“.

Das heißt, jede Stubenfrau arbeitet mit einem Tablet?

Genau, wir können am Tablet ablesen, wann ein Patient anreist und wir können ein Zimmer „freigeben“, wenn es fertig gereinigt ist. Außerdem können wir am Tablet Reparaturaufträge eingeben. Also, wenn zum Beispiel in einem Zimmer etwas kaputt ist, informieren wir die Haustechnik über das Tablet. Das ist eine große Unterstützung für uns.

Das klingt praktisch. Welche Bereiche sind noch zu reinigen, abgesehen von den Zimmern?

In den öffentlichen Bereichen liegt der Schwerpunkt auf der Reinigung der Therapie- und Untersuchungsräume, WC-Anlagen, Büros und des Wohlfühlbereiches. Außerdem sind wir für die Verwaltung der Reinigungsmittel zuständig sowie für die Verteilung der gesamten Mietwäsche und der Dienstkleidung aller Mitarbeiter. Diese Arbeiten werden vom Spätdienst übernommen, da fängt man um 11:00 Uhr mit der Arbeit an.

Wer kümmert sich eigentlich um die schöne Dekoration im Haus?

Das machen die Stubenfrauen, die ein gutes Händchen für Blumen haben. Wir pflegen die Blumen im Innen- und Außenbereich und kümmern uns größtenteils um die Dekoration, abgestimmt auf die Jahreszeit.

Was macht Ihnen bei der Arbeit am meisten Freude?

Mir persönlich macht am meisten Freude, dass die Patienten unsere Arbeit schätzen und zufrieden sind und dass sie sich für die drei bis vier Wochen bei uns wohl fühlen.

Das bestätigt auch die Patientenbefragung. Bei der letzten Befragung haben über 97 % der Patienten gesagt – also so gut wie alle Patienten - dass sie sehr zufrieden mit der Sauberkeit im Zimmer sind. Was sagen Sie dazu?

Dieses Feedback ist sehr wichtig für uns, freut uns natürlich sehr und spornt uns auch immer wieder an. Das ist eine sehr schöne Wertschätzung für unsere Arbeit.

Außerdem haben über 96 % gesagt, dass Sie mit der Kompetenz, der Herzlichkeit und dem Einfühlungsvermögen der Stubenfrauen sehr zufrieden sind. Warum ist gerade die Herzlichkeit bei uns im Haus wichtig?

Jeder Patient hat eine Vorgeschichte und kommt für ein paar Wochen zu uns, um wieder gesund zu werden. Ich bin da gerne „Auskunftsbüro“ und hilfsbereit, wenn sich ein Patient erst im Haus zurechtfinden muss.

Was sind die größten Herausforderungen in diesem Beruf?

Der zeitliche und körperliche Stress ist manchmal schon herausfordernd.

Was hilft Ihnen, den Stress wieder abzubauen?

Wir sind ein sehr gutes Team und helfen zusammen, wenn es darauf ankommt. Und der Spaß darf bei der Arbeit natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Welche Fähigkeiten und Stärken sind in Ihrem Beruf besonders wichtig?

Genauigkeit, Soziale Kompetenz, Ausdauer, Flexibilität, Stressresistenz, Empathie, Teamfähigkeit, körperliche Belastbarkeit, Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsdiensten, Computerkenntnisse, Liebe zur Sauberkeit und Liebe fürs Detail

Sie haben einen Schrittzähler, wie viele Schritte laufen Sie pro Tag?

Von ca. 20.000 bis 30.000 Schritte können es schon werden.

Wow, das sind viele Schritte! Vielen Dank für das offene und sympathische Gespräch!

Gerne. Wir freuen uns auf Verstärkung für unser Team!

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