Herz-Kreislauf Erkrankungen

Im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs werden folgende Erkrankungen und Diagnosen behandelt:

Wir bieten aufgrund hohen Qualitätsstandards und langjähriger Erfahrung höchste medizinische Kompetenz in der Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen.


Die Krankheitsbilder im Überblick:

Herzinfarkt

Kommt es auf Basis von Arteriosklerose zu einem Herzkranzgefäßverschluss, ist die Folge ein Herzinfarkt. Ein Teil des Herzmuskels wird nicht mehr mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt, nachfolgend wird das Herzmuskelgewebe geschädigt und die Muskelzellen sterben langsam ab. Die enstandene Narbe kann nicht mehr zur Pumpleistung des Herzens beitragen. Atemnot und eine eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit sind die langfristigen Folgen. Da die Arteriosklerose alle Gefäßbezirke im Körper betrifft, sind neben den Herzkranzgefäßen auch häufig die Halsschlagadern (Gefahr des Schlaganfalls) oder die Beinarterien (Schaufensterkrankheit) betroffen.

Herz-OPs (Bypass-& Klappenoperationen, Stentimplantationen)

Bei verengten bzw. verstopften Herzkranzgefäßen wird mittels einer Bypass-Operation bzw. Stentimplantation die Durchblutung wieder hergestellt. Im Rahmen von Infektionserkrankungen können die Herzklappen entzündlich geschädigt werden, was einen operativer Eingriff notwendig machen kann, bei dem entweder die Klappe repariert oder ausgetauscht wird. Herzschrittmacher und Defibrillatoren sind kleine Geräte, die durch elektrische Impulse die Herzfrequenz korrigieren können, auch diese werden im Rahmen eines operativen Eingriffs eingesetzt.

Chronische Herzkrankheiten

Dass häufigste Krankheitsbild stellt die sogenannte koronare Herzerkrankung (KHK) dar, eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels auf dem Boden arteriosklerotischer Veränderungen der Herzkrankgefäße. Diese Erkrankung kann durch ein effektives Risikofaktorenmanagement (vor allem in Hinblick auf Bluthochdruck, Blutfetterhöhung, Zuckerkrankheit, Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel) sowie eine optimale medikamentöse Therapie positiv beeinflusst werden. Langzeitfolge der KHK kann die Herzinsuffizienz, eine geschwächte Pumpfunktion des Herzmuskel sein, wofür ebenfalls zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

PAVK (Schaufensterkrankheit)

Die PAVK (Periphere Arterielle Verschluss Krankheit) oder auch Arteriosklerose oder Schaufensterkrankheit genannt, ist ein chronischer, progressiver Prozess, der aufgrund von Stenosen oder eines kompletten Verschlusses der Arterien, den Blutfluss in den unteren Extremitäten reduziert und so zu einem Missverhältnis von Sauerstoff- Angebot und Sauerstoff- Notwendigkeit führt. Wichtig für PAVK- Patienten ist das regelmäßige Gehtraining um ihre schmerzfreie Gehstrecke zu verlängern.

Weitere Informationen zum Thema PAVK

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper nicht in der Lage ist, den Zuckergehalt des Blutes im Normbereich zu halten. Diabetes ist ein Risikofaktor, der die Leistungsfähigkeit des Herzens langfristig beeinträchtigen kann. Deswegen spielt dies auch bei den Behandlungen im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs eine große Rolle.

Weitere Informationen zum Thema Diabetes mellitus

Herzschwäche bzw. Herzinsuffizienz

Durch Schädigung des Herzmuskels ist die Leistungsfähigkeit des Herzens vermindert (z.B. durch eine Herzmuskelentzündung im Rahmen eines Infekts oder durch eine Muskelnarbe nach einem Herzinfarkt). Auch Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, hoher Blutdruck und Diabetes spielen bei der Entstehung einer Herzschwäche eine entscheidende Rolle.

Weitere Informationen zum Thema Herzinsuffizienz

Koronare Herzerkrankung

Unter einer koronaren Herzerkrankung versteht man, eine zunehmende Einengung des Querschnitts der Herzkranzgefäße durch Fett- und Kalkablagerungen an der Innenseite (Arteriosklerose).

Entzündliche Herzerkrankung

Entzündliche Herzerkrankungen werden von Bakterien und/oder Viren hervorgerufen, die im Rahmen einer Infektion im Blutkreislauf zirkulieren. Dabei kann entweder der Herzmuskel, die Herzklappen oder der Herzbeutel Schaden nehmen.

Arterielle Hypertonie – Bluthochdruck

Von einer arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck) spricht man, wenn der Blutdruck einen Wert von 140 mmHG (=oberer oder systolischer Wert) bzw. 90 mmHG (=unterer oder diastolischer Wert) mehrfach (bei 8 von 33 Messungen) überschreitet.