Schlehe oder Schwarzdorn - Eine ganz besondere Frucht

Herbstzeit ist auch Erntezeit. Nicht nur im eigenen Garten, sondern auch für Wildfrüchte. Eine besonders geballte Kraft an Inhaltsstoffen liefert uns die Schlehe (Prunus spinosa). Die charakteristisch blaue Frucht mit dem markanten, pelzigen Geschmack wirkt aufgrund der Gerbstoffe zusammenziehend – hilfreich bei Zahnfleischblutungen bzw. Entzündungen des Zahnfleisches oder Durchfall, Magenkrämpfen und Appetitmangel.

Der hohe Gehalt an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen wie den Anthocyanen (blaue Farbe der Schlehe) sowie der hohe Vitamingehalt punkten mit ihrer immunsystemstärkenden Wirkung und bieten Zellschutz an.

Die Schlehen reifen nach ein paar Frostnächten und bilden dann ihre Süße aus.

Rezepttipp

aus dem Buch von Eunike Grahofer „Wildnis Wissen“

Eingelegte Schlehe – Oliven der armen Leute

Das brauchst du dazu:

  • ½ kg unreife Schlehen
  • Etwas Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren
  • 125 g Salz
  • ½ l Wasser

So wird´s gemacht:

Man erntet unreife, jedoch schon blaue Schlehen. Unreif sind die Schlehen, wenn sie noch keine Frostnächte durchgemacht haben.

In einem Kochtopf das Wasser mit Thymian, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Salz geben und so lange kochen, bis sich das Salz aufgelöst hat. Die Schlehenfrüchte in verschließbare Gläser geben, mit dem heißen Gewürzwasser übergießen und 28 Tage verschlossen und dunkel rasten lassen.

Passt gut zu Käse, Salaten, Fleischgerichten oder auf die Pizza.

Diätologin Elisabeth Maringer

Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs

Eingelegte Schlehe

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