Die Kraft aus der Natur: Schafgarbe

Die Schafgarbe gehört zur Familie der Korbblütler. Ihr lateinischer Name Achillea leitet sich von Achilles, einem Feldherrn vom Trojanischen Krieg, der seinen Soldaten die Schafgarbe zur Wundheilung gegeben hat, ab. Millefolium heißt Tausendblätter und nimmt Bezug auf die vielen kleinen Blüten der Pflanze.

Mit der Wundheilung wird schon eine wichtige Wirkung der Schafgarbe beschrieben. Die bitteren Anteile der Pflanze wirken sowohl blutstillend als auch appetitanregend und verdauungsfördernd. Die Schafgarbe kommt somit bei übersäuertem Magen, Blähungen, Völlegefühl oder Krämpfen im Magen-Darmtrakt zum Einsatz.

Die krampflösende Wirkung spielt auch in der Frauenheilkunde eine wichtige Rolle. Vor allem Krämpfe im kleinen Becken der Frau bei Regelschmerzen, oft in Kombination mit Kreuzschmerzen werden durch ein Sitz- oder Vollbad, einen Tee oder einer Tinktur behandelt.

Wie Sie ein Vollbad mit Schafgarbe selbst herstellen, erfahren Sie hier:

  • 50 bis 75 g Schafgarbe mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen
    Unser Tipp: Für das Bad können Blüten, Blätter und Stängel der Pflanze verwendet werden. Schafgarbe ist ebenso in der Apotheke erhältlich!
  • 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen
  • Abseihen und dem Badewasser zusetzen

Ein Schafgarben-Hydrolat wirkt ausgleichend sowie beruhigend und kann daher bei Schlaflosigkeit und Stress eingesetzt werden.

Eine Räucherung mit Schafgarbe gibt uns Mut, Entschlüsse zu treffen und Ängste zu überwinden. Die Schafgarbe verspricht eine harmonisierende Wirkung und unterstützt im Streben nach Weisheit.

Informationstipp: Die Schafgarbe enthält alle 12 Schüssler-Salze.

Elisabeth Maringer, Diätologin und Kräuterexpertin
Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs

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