15.01.2021

Initiative „Tun, was wichtig ist“

Initiative „Tun, was wichtig ist“ informiert über Wichtigkeit von Gesundheitsvorsorge und Rehabilitationen

Eine Initiative der Österreichischen Ärztekammer (ÖAK) und der Österreichischen Gesundheitsbetriebe, die auch von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) unterstützt wird, startet mit Beginn des Neuen Jahres 2021 eine Informationskampagne über Gesundheitsvorsorge Aktiv und Rehabilitationen. Alle Informationen unter: www.tunwaswichtigist.at

Während der Corona-Pandemie haben viele Menschen ihre Arzt- und Behandlungstermine verschoben. So gaben zufolge einer GfK-Umfrage 41 Prozent der Befragten an, während des Lockdowns geplante oder bereits ausgemachte Arzttermine und medizinische Behandlungen nicht wahrgenommen zu haben. Die meisten davon waren Termine zur Gesundheitsvorsorge.

Besorgniserregende Entwicklung

„Diese leider noch anhaltende Entwicklung liegt in niemandes Interesse und ist besorgniserregend“, kommentiert Univ. Prof. Dr. Günther Wiesinger, Sprecher der Initiative ‚Tun was wichtig ist‘, die aktuelle Situation. Die Österreichische Ärztekammer, Pensionsversicherungsanstalt und die österreichischen Gesundheitsbetriebe starten daher eine gemeinsame Informationsoffensive zur Aufklärung, dass Gesundheitsvorsorge und Rehabilitationen für Menschen wichtige Bestandteile ihrer Lebensqualität und Gesundheit darstellen und diese auch während der Corona-Krise nicht vernachlässigt werden sollten.

Peter Schleinbach, Obmann der Pensionsversicherungsanstalt, erklärt: „Wichtige Rehabilitationsaufenthalte oder auch eine Gesundheitsvorsorge Aktiv sollten wegen der Corona-Pandemie nicht aufgeschoben werden. Gerade jetzt ist es wichtig, den Gesundheitszustand zu erhalten oder zu verbessern und notwendige Therapiemaßnahmen und Heilverfahren unbedingt wahrzunehmen.“

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, weist darauf hin, dass alle Gesundheitseinrichtungen in Österreich in den letzten Monaten große Anstrengungen unternommen hätten, um das Ansteckungsrisiko mit Corona auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. „So wichtig es am Anfang der Pandemie war, nur in Notfällen Spitäler und Ordinationen aufzusuchen, um so das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, so wichtig ist es nun, verschobene Nachsorge-, Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen nachzuholen.“
Freilich müssten auch jetzt die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. Dazu zählen Ordinationsbesuche nur nach telefonischer Voranmeldung, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes sowie genügend Abstand zu den anderen Patientinnen und Patienten in Warteräumen.

Gemeinsame Informationskampagne

Die Informationskampagne startete am 2. Jänner und umfasst unterschiedliche Medienkanäle: Im Online-Bereich informieren Informationsbanner, Native Ads und Social Media-Beiträge über die Kampagnen-Anliegen. Informationsartikel und -sujets finden sich zudem österreichweit in auflagenstarken Print- und Onlinemedien, ebenso sind die Redaktionen von Print-, Hörfunk- und TV-Medien in die Kampagne mit eingebunden. Die Informationsaktivitäten der Initiative werden bis Ende Februar gesetzt. „Es geht uns darum, unnötige gesundheitliche Schäden in Zeiten großer Verunsicherungen vermeiden zu helfen“, betont Wiesinger. „Der gute Krisenslogan ‚Schau auf dich, schau auf mich.‘ beinhaltet ja zuallererst die Verpflichtung, auf unsere Gesundheit acht zu geben“, unterstreicht Wiesinger.

"Eine aktive Gesundheitsvorsorge wäre daher gerade für das Jahr 2021 einer der besten Neujahrsvorsätze, um eine unkomplizierte Teilhabe am Leben möglichst lange erhalten zu können“, empfiehlt PVA-Chefarzt Dr. Martin Skoumal.

www.tunwaswichtigist.at

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